Nach Protesten

Geplante Steinigung im Iran abgesagt

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Eine 43-Jährige wurde wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt.

Nach heftigen internationalen Protesten ist die geplante Steinigung einer mutmaßlichen Ehebrecherin im Iran laut Medienberichten abgesagt worden. Es sei keine Steinigung mehr geplant, berichteten der britische Fernsehsender Channel 4 News und die Tageszeitung "The Guardian" am späten Donnerstagabend. Ob die Frau nun möglicherweise auf andere Weise hingerichtet werden soll, war zunächst unklar.

Der britische Außenminister William Hague hatte zuvor die iranische Regierung aufgefordert, die Steinigung zu verhindern. Er griff damit eine Forderung auf, die zuvor bereits von zahlreichen Politikern und Menschenrechtsorganisationen in Europa und Amerika gestellt wurde. Auch viele Prominente setzten sich laut "The Times" für die Freilassung der 43-jährigen Iranerin ein, darunter die Schauspieler Colin Firth, Emma Thompson, Robert Redford und Lindsay Lohan.

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