Abolfazl Alijani

Iranischer Revolutionsgarden-General in Syrien geötet

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Ein General der iranischen Revolutionsgarden ist laut Berichten von iranischen Staatsmedien während einer "Mission" in Syrien getötet worden. 

 Auf der Website des staatlichen Fernsehens hieß es am Dienstag, General Abolfazl Alijani sei als "militärischer Berater" in Syrien gewesen und am Sonntag dort den "Märtyrertod gestorben".

Alijani wurde als "Verteidiger des Heiligtums" bezeichnet; diese Bezeichnung wird für Iraner verwendet, die im staatlichen Auftrag in Syrien oder im Irak aktiv sind. Nähere Einzelheiten zu den Umständen von Alijanis Tod wurden nicht mitgeteilt. Der Iran ist nach Russland der wichtigste Verbündete des syrischen Machthabers Bashar al-Assad.

In den vergangenen Monaten waren mehrere Mitglieder der von den USA als Terrororganisation eingestuften Eliteeinheit des Iran getötet worden. Die Führung in Teheran beschuldigt Israel, Drahtzieher einer Reihe von Attentaten auf wichtige Persönlichkeiten des Iran zu sein, darunter auch Wissenschafter.

Im vergangenen März hatten die Revolutionsgarden mitgeteilt, bei einem israelischen Angriff in Syrien seien zwei ihrer Offiziere getötet worden. Sie warnten, das Land werde "für das Verbrechen zahlen". Der Iran und Israel stehen sich seit Jahrzehnten als Erzfeinde gegenüber, Israel will eine dauerhafte, umfassende Präsenz iranischer oder pro-iranischer Einheiten in seinem Nachbarland Syrien verhindern.
 

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