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IS-Kämpfer nach Zünden von Bombe erschossen

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Junger Mann drehte Märtyrervideo - FBI warnte kanadische Polizei.

Der in Kanada getötete Anhänger der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist nach Angaben der Polizei in einem Taxi vor seinem Wohnhaus erschossen worden, nachdem er einen Sprengsatz zündete.

Die US-Bundespolizei FBI habe einige Stunden zuvor ein "Märtyrervideo" abgefangen, in dem sich der 24-jährige Aaron Driver zur IS-Miliz bekannt habe, erklärte die kanadische Polizei am Donnerstag. Das FBI habe die kanadischen Behörden umgehend informiert.

FBI informierte über Märtyrervideo

Der kanadische Polizeivertreter Mike Cabana sagte, das FBI habe sie über ein "Märtyrervideo" informiert, das von einem unbekannten Mann aufgezeichnet worden war, der offenkundig in den letzten Schritten der Vorbereitung eines Angriffs mit selbst gebauten Bomben war. Die Polizei und Anti-Terror-Experten hätten den Mann rasch als den 24-jährigen Driver identifiziert. Die Polizei habe befürchtet, dass ein Angriff binnen 72 Stunden in einem städtischen Zentrum geplant sei.

Laut Cabana traf die Polizei Driver gegen 16.30 Uhr vor seinem Haus in Strathroy an, als er gerade in ein Taxi gestiegen war. Als sich die Polizisten näherten, habe der junge Mann auf dem Rücksitz einen Sprengsatz gezündet, der den Fahrer verletzt habe. Daraufhin sei Driver von der Polizei erschossen worden. Den Angaben zufolge war der 24-Jährige im Juni 2015 wegen extremistischer Äußerungen im Internet festgenommen worden, doch später unter Auflagen wieder freigelassen worden.
 

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