ISIS setzt Hauptstadt unter Wasser

Neue Strategie

ISIS setzt Hauptstadt unter Wasser

Die Jihadisten versuchen verzweifelt, Rakka zu verteidigen.

Für den sogenannten Islamischen Staat wird es langsam eng. Nachdem irakische Truppen bereits große Gebiete zurückerobern konnten, verlieren die Jihadisten nun auch in Syrien immer mehr Städte. In naher Zukunft könnte nun ein Angriff auf Rakka, die inoffizielle Hauptstadt des IS, erfolgen.

In ihrem verzweifelten Abwehrkampf greifen die Jihadisten nun zu einer neuen Strategie: Sie fluten die Stadt. Bereits am 19. Mai sollen über Nacht tiefer gelegene Teile West-Rakkas geflutet worden sein. Das berichtet der SPIEGEL. Die Bevölkerung wurde dabei nicht vorgewarnt, mehrere Menschen sollen qualvoll in ihren Häusern ertrunken sein.

Die IS-Terroristen wollen so verhindern, dass die angreifenden Truppen mit Fahrzeugen in die Stadt kommen können. Zudem verdeckt das Wasser, wo der IS gut isolierte Minen gelegt hat. 



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