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Nach Wahlsieg

Isländische Spaßpartei führt Verhandlung

Die Beste Partei wird künftig sechs der 15 Gemeinderäte stellen.

Die in der Hauptstadt Reykjavik bei den isländischen Regionalwahlen am vergangenen Samstag siegreiche "Beste Partei" des TV-Komikers Jon Gnarr verhandelt mit den Sozialdemokraten über die Bildung einer Rathauskoalition. Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten in Reykjavik, Dagur B. Eggertsson, sprach am Montag von einem "guten Start" der Gespräche.

Die Beste Partei hatte am Samstag mit knapp 35 Prozent die meisten Stimmen in Reykjavik erzielt und wird künftig sechs der 15 Gemeinderäte stellen. Die Sozialdemokraten kamen hinter den Konservativen an die dritte Stelle und erhalten drei Rathaussitze.

Politologen trauen Gnarr und seiner Partei ohne weiteres zu, eine ernsthafte Politik verfolgen zu können. Der 43-jährige Gesellschaftskritiker erhob noch in der Wahlnacht auf Sonntag Anspruch auf das Amt des Bürgermeisters.



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