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Deutschland

J. Fischer beliebtester Grünen-Kanzler

Eine grün-rote Koalition kommt in Umfragen auf eine klare Mehrheit.

Die deutschen Grünen legen in der Wählergunst weiter zu und würden durch ihre Stärke einer grün-roten Koalition in Deutschland eine absolute Mehrheit bescheren. Nach dem am Dienstag veröffentlichten RTL-Stern-Wahltrend stiegen die Grünen um einen Punkt auf 28 Prozent, während die SPD einen Punkt auf 23 Prozent abgab. Wie in der Vorwoche würde dies zu einer absoluten Mehrheit von 51 Prozent reichen. Als stärkere Kraft könnten die Grünen den Kanzler stellen, wobei der frühere Außenminister Joschka Fischer im Vergleich mit Kanzlerin Angela Merkel bessere Chancen hätte als die Grünen-Fraktionschefs Jürgen Trittin und Renate Künast. Fischer werde stärker als die beiden Fraktionschefs auch von Wählern der SPD und FDP akzeptiert.

Schwarz-Gelb schwächelt weiter
In der schwarz-gelben Koalition schwächelt die FDP weiter. Während die CDU um einen Punkt auf 31 Prozent zulegen konnte, verloren die Liberalen einen Prozentpunkt und sackten erneut auf ihr Rekordtief von drei Prozent ab. Forsa-Chef Manfred Güllner führt dies auf Außenminister Guido Westerwelle zurück, der als Negativ-Figur gesehen werde. "Solange er im Amt ist, wird es die FDP sehr schwer haben, aus dem Tief zu kommen", sagte Güllner dem "stern". Die Linkspartei verharrt bei acht Prozent.

Für die sogenannte Sonntagsfrage interviewte Forsa 2504 repräsentativ ausgesuchte Deutsche vom 11. bis 15. April, für die Frage nach dem grünen Kanzlerkandidaten 1001 Wähler am 12. und 13. April.



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