Japan hielt Schweigeminute ab

Nach Erdbeben

Japan hielt Schweigeminute ab

Das Beben vor einer Woche forderte mehr Opfer als das Kobe-Unglück.

Genau eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami hat Japan der Opfer der Naturkatastrophe gedacht. Im am schwersten betroffenen Nordosten des Landes wurde am Freitag um 14.26 Uhr (6.46 Uhr MEZ) eine Schweigeminute abgehalten. Der Fernsehsender NHK zeigte Bilder aus einer Notunterkunft in Yamada in der verwüsteten Provinz Iwate, wo sich ältere Überlebende Hand in Hand symbolisch vor den Opfern verbeugten.

Diashow: Japan trauert um seine Opfer

Japan trauert um seine Opfer

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    Durch das Erdbeben der Stärke 9,0, dem schwersten Erdstoß in der Geschichte des Landes, waren nach jüngsten Behördenangaben 6.539 Menschen getötet worden. Das sind mehr als als beim Beben (Stärke 7,2) in der japanischen Hafenstadt Kobe im Jahr 1995. Damals kamen 6.434 Personen ums Leben. Nach dem jüngsten Beben wurden weitere 10.300 Menschen vermisst.

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