Einige Fragen offen

Kerry: "Noch viel Arbeit" vor Waffenruhe in Syrien

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Kein Durchbruch bei Verhandlungen mit Russland in Genf.

Bis zu einer Waffenruhe in Syrien gibt es nach den Worten von US-Außenminister John Kerry "noch viel Arbeit". Kerry erklärte am Freitagabend in London, die Verhandlungen zwischen den USA und Russland in Genf über eine Feuerpause seien "ernsthaft und soweit konstruktiv" gewesen, doch blieben noch "einige schwierige Fragen zu lösen".

Verbunden mit der Lieferung von Hilfsgütern könne durch eine Feuerpause vor Ort viel erreicht werden.

Verhandlungen über Waffenruhe

Vertreter der USA und Russlands verhandelten am Freitag in Genf über Wege zur Umsetzung einer Waffenruhe. Die internationale Syrien-Kontaktgruppe hatte sich vergangene Woche in München zum Ziel gesetzt, binnen einer Woche eine Feuerpause zu erreichen. Seitdem verschärfte die Türkei aber ihr Vorgehen gegen die Kurden, die im Norden Syriens zuletzt andere Rebellen aus mehreren Ortschaften verdrängten.

Wegen der türkischen Angriffe auf die kurdischen Milizen beantragte Russland für Freitag eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats. Moskau wollte bei der Sitzung einen Stopp aller Aktionen fordern, welche die "Souveränität und territoriale Integrität" Syriens gefährden. Türkische Regierungsvertreter hatten sich kürzlich für eine Intervention mit Bodentruppen in Syrien ausgesprochen. Die westlichen Verbündeten Ankaras lehnen dies aber bisher ab.
 

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