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Im Pfarrheim

Kirche verweigert Flüchtlingen das Essen

Sollten Security-Mitarbeitern, die Helfer durchlassen, droht die Kündigung.

Seit rund vier Wochen lebt eine Flüchtlingsgruppe im Regensburger Pfarrheim. Nachdem das Bistum Strafanzeige gestellt hat, zog ein Teil der Gruppe aus, die meisten aber verharren in dem Gebäude - auch wenn ihnen künftig Zugang zu Essen verweigert wird. Lediglich ein Notarzt bleibt erreichbar, erklärt ein Bistumssprecher.

Der Bayrische Flüchtlingsrat ist empört: das Bistum habe Helfern den Zugang zu den Flüchtlingen, darunter fünf Kinder und ein Baby, verboten. Laut "WAZ" wurde Security-Mitarbeitern sogar mit Kündigung gedroht, wenn sie die Helfer durchlassen.

Die insgesamt 25 Asylsuchenden sind seit Juli in dem Pfarrheim. Am vergangenen Freitag hat das Bistum deswegen Strafanzeige gestellt. Die Flüchtlinge wollen dagegen demonstrieren, dass Balkan-Staaten als sichere Herkunftsländer eingestuft werden.

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