Russland gilt als wichtigster Verbündeter des Mullah-Regimes.
Kremlsprecher Dmitri Peskow sprach angesichts der Luftschläge gegen den Iran von "tiefer Enttäuschung" im Kreml. Die USA hätten sich ungeachtet laufender Verhandlungen mit dem Iran für eine "direkte Aggression" gegen das Land entschieden.
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Das Außenministerium in Moskau hatte bereits am Samstag die Angriffe Israels und der USA auf das Land scharf verurteilt. Kremlchef Wladimir Putin kritisierte die Tötung des iranischen Religionsführers Ali Khamenei als "zynischen Verstoß gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts".
"Schlechter Verbündeter"
Russland ist Verbündeter des Iran und hatte mit der Führung in Teheran auch ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft geschlossen. Diese hat in der Vergangenheit auch gegenseitige Waffenlieferungen eingeschlossen, die Moskau etwa in seinem Krieg gegen die Ukraine eingesetzt hat. Anders als mit Nordkorea sieht die Partnerschaft aber keinen gegenseitigen militärischen Beistand vor. Ohnehin ist Russland weiter durch den Ukraine-Krieg gebunden, was kaum militärische Hilfe für den Iran zulässt.
Auch Sicherheitsexperte Peter Neumann glaubt nicht, dass Russland in den Krieg eingreift. Putin sei „in schlechter Verbündeter“, so Neumann im Podcast Ronzheimer. „Ich glaube nicht, dass Russland ein Interesse daran hat, an einem direkten Konflikt mit Amerika teilzunehmen“, so Neumann.