LIVE-Ticker

Trump droht Mullahs mit "Tod, Feuer und Zorn"

Alle Entwicklungen im Iran-Krieg LIVE im Ticker. 

US-Präsident Donald Trump hat erstmals ein mögliches Ende des Iran-Kriegs angedeutet. Der Krieg sei "so gut wie" beendet, sagte Trump dem Sender CBS. 

Die iranischen Revolutionsgarden haben scharf auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem baldigen Ende des Iran-Kriegs reagiert. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik."

++ LIVE-Ticker zum Krieg in Nahost ++ 
 

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 08:19

Ölpreis gibt weiter nach

Der Ölpreis hat am Dienstag den Rückgang vom Vorabend fortgesetzt. Nachdem die Notierung für Rohöl der Sorte Brent zu Beginn der Woche wegen des Iran-Kriegs zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar (159 Liter) und damit auf den höchsten Stand seit Sommer 2022 gestiegen war, hatte bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt. Diese hatte sich dann am Abend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt.

 07:15

Neue Trump-Drohung

Trump droht erneut auf Truth Social. "Sollte der Iran irgendetwas unternehmen, das den Ölfluss durch die Straße von Hormuz stoppt, werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihn zwanzigmal härter treffen als bisher. Außerdem werden wir leicht zerstörbare Ziele ausschalten, sodass es für den Iran praktisch unmöglich wird, sich jemals wieder als Nation aufzubauen. Tod, Feuer und Zorn werden über ihn hereinbrechen – aber ich hoffe und bete, dass es nicht dazu kommt!"

"Dies ist ein Geschenk der Vereinigten Staaten von Amerika an China und an all jene Nationen, die die Straße von Hormus stark nutzen. Hoffentlich wird diese Geste sehr geschätzt werden."

 07:04

Neue Angriffe im Libanon

Israel hat in der Nacht auf Dienstag nach Berichten libanesischer Staatsmedien Ziele im Süden und Osten des Libanon angegriffen. "Feindliche Kriegsflugzeuge verübten Luftangriffe auf die Orte Almadschadel, Schakra und Srifa", berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Zudem habe es Luftangriffe im Bekaa-Tal im Osten des Libanon gegeben.

 06:37

Syrien meldet Beschuss durch Hisbollah

Die syrischen Streitkräfte haben einen Artillerieangriff der libanesischen Hisbollah-Miliz auf einen Militärstützpunkt nahe der Grenze gemeldet. Die Geschosse seien unweit der Ortschaft Serghaya nordwestlich der Hauptstadt Damaskus niedergegangen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Dienstag unter Berufung auf die Militärführung.

Die gestürzte Regierung von Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad war ein enger Verbündeter der proiranischen Hisbollah. Die neue Führung von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa bemüht sich seit ihrem Machtantritt, den Einfluss des Irans - einem weiteren wichtigen Verbündeten Assads - im Land zu unterbinden.

 06:36

Experte: "Europa wird nicht in den Iran-Krieg hineingezogen"

Während der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran weiter eskaliert, steht Europa weitgehend am Rand des Konflikts. Der Kontinent sei diesbezüglich politisch gespalten, müsse aber keine direkte militärische Verwicklung fürchten, sagt der Europaexperte Stefan Lehne im Gespräch mit der APA. Europa könnten ein instabiler Iran und steigende Energiepreise wirtschaftlich jedoch stärker treffen als die USA - während Russland von der Krise profitiere.

Europa spiele in der eskalierenden Krise im Nahen Osten derzeit kaum eine Rolle, sagt Stefan Lehne, Senior Fellow beim Thinktank Carnegie Europe. "Wir stehen in einer großen Krise der transatlantischen Beziehungen", betont er. US-Präsident Donald Trump habe Europa nicht in seine Entscheidung, den Iran anzugreifen, involviert. Zusätzlich sei sich Europa nicht einig in seiner Reaktion auf den Krieg. Die beiden Extreme bilden demnach der spanische Premierminister Pedro Sanchez, der im Krieg einen Bruch des internationalen Völkerrechts sieht, und der deutsche Kanzler Friedrich Merz, der sich "eigentlich hinter die amerikanisch-israelische Aktion gestellt" habe, so der Experte.

 06:36

Revolutionsgarden: Wir entscheiden über Ende des Kriegs

Die iranischen Revolutionsgarden haben scharf auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem baldigen Ende des Iran-Kriegs reagiert. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik."

Zuvor hatte Trump in Aussicht gestellt, dass der Krieg mit dem Iran deutlich schneller beendet werden könnte als zunächst erwartet. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", zitierte ihn der US-Sender CBS News nach einem Telefoninterview. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan."