Kritik an Iowa-Abgeordneten Steve King

Wegen Lob für FPÖ

Kritik an Iowa-Abgeordneten Steve King

Der Republikaner-Abgeordnete erntet heftige Kritik von jüdischen Gruppen und sogar seiner eigenen Partei wegen "FPÖ-Verbindungen".

Nach dem Massaker in der Pittsburgh-Synagoge geriet der Republikaner Steve King ins Kreuzfeuer der Kritik – wegen der Verbreitung rechtsextremer „White Supremacy“-Ideologie und seinem Lob für die FPÖ.

Die österreichische Regierungspartei wird in US-Medien als eine von einem ehemaligen SS-Offizier gegründete „Partei mit Naziverbindungen“ portraitiert.

King, der früher FPÖ-Verkehrsminister Norbert Hofer traf (siehe Foto), sagte jüngst in einem Interview, dass man die FPÖ in den USA mit den Republikanern vergleichen könnte.

Jüdische Organisationen riefen daraufhin zu einem Spenden-Boykott auf: Sie appellierten an Firmen, King nicht mehr zu unterstützen. Die Unternehmen Intel und Land O’ Lakes folgen bereits dem Aufruf.

Die Führung der Republikaner-Partei wies das Kongress-Mitglied ebenfalls zurecht: „Die jüngsten Kommentare, Aktionen und Retweets des Kongressabgeordneten Steve King sind völlig unangemessen. Wir müssen uns gegen Ideen weißer Vorherrschaft und den Hass in allen Formen zur Wehr setzen, ich verurteile sein Verhalten scharf“, kanzelte ihn Partei-Kollege Stivers in einer Stellungnahme ab.

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