Außenminister in New York

Kurz-Besuch im Schatten von ISIS

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US-Präsident Barack Obama schmiedet eine Allianz gegen ISIS.

Überall schwarze Vans, Scharfschützen und Sirenen. Als Sebastian Kurz gestern zu Fuß von der Second Avenue zum UNO-Hauptgebäude eine Straße weiter ging, war klar: In New York herrscht Ausnahmezustand.

Obama schwört Staaten auf Kampf gegen ISIS ein
Tausende Polizisten bewachen Manhattan so stark wie zuletzt nach 9
11. Kein Wunder: Zur Eröffnung der UNO-Generalversammlung erschienen neben US-Präsident Ba­rack Obama Dutzende Staats- und Regierungschefs.

50 davon unterstützen Obama gegen die ISIS-Terroristen in Syrien und im Irak. „Wir unterstützen die politische Allianz gegen ISIS. Das sind barbarische Terroristen, die vergewaltigen und morden. Da darf keiner mehr wegschauen“, sagt Kurz im ÖSTERREICH-Interview in New York. Gerade hier, wo Al-Kaida Tausende Menschen mit ihrem Attentat auf das World Trade Center tötete, solle die Welt zeigen, dass sie diesen „Terror niemals tolerieren“ werde, verkündete auch Obama.

Generationen
Der US-Präsident erklärte vor der UNO auch seine militärischen Angriffe auf ISIS in Syrien und im Irak. Der jüngste Außenminister der Welt (Kurz) hatte am Dienstagabend auch die Gelegenheit, mit dem ältesten Außenminister der Welt, Henry Kissinger, bei einem Privatdinner zu plaudern. Auch hier die Botschaft: Die freie Welt müsse geschlossen gegen Terror kämpfen.

Kurz und Fischer in New York FOTOS

Kurz: "Müssen den Terror bekämpfen"

ÖSTERREICH: Gestern hat Obama vor der UNO seine Luftschläge gegen ISIS erläutert. Unterstützen Sie die Angriffe?
Sebastian Kurz: ISIS-Terroristen vergewaltigen und morden. Und sie wollen alle Minderheiten auslöschen. Nicht nur die USA auch mehrere muslimische Länder fliegen Luftangriffe. Wir unterstützen die politische Resolution gegen ISIS. Wir müssen Terror bekämpfen.

ÖSTERREICH: In New York wurden auch Maßnahmen gegen westliche ISIS-Kämpfer beschlossen, oder?
Kurz: Ja, die sind wir bereits angegangen: Es muss harte Strafen für ISIS-Kämpfer aus Österreich geben. Aber man muss auch auf Prävention setzen. Wir haben 500.000 Muslime in Österreich, und die überwiegende Mehrheit davon stellt sich auch klar gegen Terroristen. Die islamische Glaubensgemeinschaft muss klarmachen: ISIS hat nichts mit dem Islam zu tun.

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