Labour-Chef Corbyn fordert vorgezogene Neuwahlen

Theresa May in Bedrängnis

Labour-Chef Corbyn fordert vorgezogene Neuwahlen

Oppositionsführer zementiert Bedingungen für Brexit-Deal ein.

Die britische Premierministerin Theresa May sieht sich im Tauziehen um den Brexit mit einer offenen Neuwahlforderung der oppositionellen Labour Party konfrontiert. "Die beste Art, das zu regeln, sind vorgezogene Neuwahlen", sagte Labour-Chef Jeremy Corbyn am Samstagabend vor Anhängern in Liverpool. Dabei machte er klar, dass Labour zu keinen Kompromissen bezüglich des Brexit bereit sei.

May sieht sich mit wachsendem innerparteilichen Widerstand gegen ihren Kurs eines weichen Brexit-Deals mit der EU konfrontiert, und dürfte diesen kaum ohne Unterstützung der Labour Party durch das Unterhaus bringen. Allerdings hat die Oppositionspartei sechs Bedingungen für ihre Zustimmung formuliert, darunter den Verbleib des Vereinigten Königreichs in einer Zollunion mit der EU, was May strikt ablehnt. Corbyn bekräftigte die Bedingungen am Samstag. "Wenn diese Regierung das nicht bringt, dann sage ich zu Theresa May: Die beste Art, das zu regeln, sind vorgezogene Neuwahlen."

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