Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:10 Uhr: Obamas Rede an die Nation: USA lassen die Krise hinter sich - Rauschender Beifall

US-Präsident Barack Obama hat in seiner Rede zur Lage der Nation einen Neuanfang Amerikas beschworen. "Die Schatten der Krise sind hinter uns", sagte er vor beiden Kongresskammern. Die Zeiten der Krise, des schleppenden Wachstums und der Kriege im Irak und in Afghanistan seien vorbei. "Heute Nacht schlagen wir eine neue Seite auf", sagte Obama am Dienstagabend unter rauschendem Beifall. Die Arbeitslosigkeit sinke so schnell wie seit 1999 nicht mehr. Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren sei das Land nicht mehr abhängig von ausländischem Öl. Und nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in New York und Washington sei nunmehr der US-Kampfeinsatz in Afghanistan beendet.

 

"Amerika ist heute bei Öl und Gas Nummer eins", sagte der US-Präsident. Obama betonte, seine sozialen Verbesserungen wie Gesundheitsreform und Schutz für illegale Einwanderer dürften nicht angetastet werden. Falls die Republikaner dies mit ihrer Mehrheit in beiden Parlamentskammern versuchen sollten, werde er dies notfalls per Veto stoppen. Auch die strengeren Regeln für die Wall Street dürften nicht aufgeweicht werden. "Wenn ein Gesetz meinen Schreibtisch erreicht, das eines dieser Dinge versucht, wird es mein Veto ernten", betonte Obama. Er warb in seiner Rede zur Lage der Nation zudem für einen schnellen Abschluss der geplanten Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union (TTIP) und dem Pazifikraum (TPP) und den Kongress dazu auf, seiner Regierung ein beschleunigtes Verhandlungsmandat für "freie und faire" Abkommen mit Europa und Asien zu erteilen. "95 Prozent der Kunden der Welt leben außerhalb unserer Grenzen, und wir können uns diesen Möglichkeiten nicht verschließen", sagte Obama. Man dürfe diese Märkte nicht Anderen überlassen. "China will die Regeln für die am schnellsten wachsende Region schreiben", sagte Obama. "Warum sollten wir das zulassen? Wir sollten diese Regeln schreiben." 

3:50 Uhr: Ukraine-Krise: Poroschenko verkürzt Besuch in Davos

Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko verkürzt angesichts der Lage im Land seinen Besuch beim Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum/WEF) in Davos in der Schweiz. Wegen der "Verschlechterung" der Situation im Osten des Landes werde Poroschenko bereits am Mittwoch wieder in die Ukraine zurückkehren, kündigte sein Sprecher am Dienstagabend im Netzwerk Facebook an. Der Generalstabschef und das ukrainische Verteidigungsministerium hätten Poroschenko am Dienstagabend einen Bericht über die "Situation nahe des Flughafens von Donezk" übergeben, hieß es zur Begründung.

 

 

Der Flughafen ist zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Einheiten umkämpft. Poroschenkos Sprecher kündigte zudem an, dass der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Alexander Turtschinow, am Mittwoch ins Kampfgebiet in der Ostukraine reisen werde. Die Regierung in Kiew hatte am Dienstag schwere Vorwürfe gegen Moskau erhoben. Im umkämpften Osten hätten russische Truppen ukrainische Soldaten angegriffen, sagte ein Militärsprecher. 

3:00 Uhr: "Charlie Hebdo": Twitter-Account von französischer Zeitung gehackt

Eine unbekannte "Elektronische Armee Syriens" hat in der Nacht zum Mittwoch den Twitter-Account der französischen Tageszeitung "Le Monde" gehackt. Am frühen Morgen erschienen auf dem Account zahlreiche Bilder, etwa mit dem Text "Ich bin ein manipulierter Charlie" oder "Ich bin kein Charlie". Sie spielten damit auf die Sympathiekundgebung "Ich bin Charlie" für die Opfer des blutigen Terrorangriffs auf die Redaktion des französischen Satireblatts "Charlie Hebdo" an.

 

 

Dazwischen erschien mehrfach das syrische Staatswappen - ein Falke mit einer Landesflagge - mit dem Hinweis "Die elektronische Armee Syriens war hier". In anderen Einträgen wurde gefordert, den Glauben anderer Menschen zu respektieren. Kurz darauf war der Account des online Kurznachrichtendienst Twitter von "Le Monde" gesperrt. Auf der Website der Zeitung gab es zunächst keine Reaktion des Verlags auf den Hack. 

2:15 Uhr: Obama beschwört in Rede vor US-Kongress Neuanfang Amerikas

US-Präsident Barack Obama beschwört in seiner Rede zur Lage der Nation den Neuanfang Amerikas. Die Zeiten schleppenden Wachstums und hoher Arbeitslosigkeit seien überwunden. Jetzt komme es darauf an, die Mittelschicht stärker zu unterstützen. Das geht aus Redeauszügen Obamas hervor, die das Weiße Haus kurz vor Redebeginn (0300 MEZ) veröffentlichte. Jeder in der amerikanischen Gesellschaft müsse eine faire Chance haben. "Es waren und es sind noch für Viele harte Zeiten", heißt es. "Aber heute Nacht blättern wir die Seite um." "Wir sind aus der Rezession freier als jede andere Nation hervorgegangen, unsere eigene Zukunft fortzuschreiben".

 

 

Man dürfe keine Gesellschaft akzeptieren, in der nur einige Wenige profitieren. Jeder müsse eine faire Chance haben. Wie bereits im Voraus bekannt wurde, will Obama in seiner Rede konkret höhere Steuern für die Reichen fordern. Zugleich spricht Obama von einer "klügeren Führung Amerikas". Wörtlich heißt es: "Wir führen am besten, wenn wir militärische Macht mit starker Diplomatie verbinden". Obama betont nach diesen Angaben auch den Kampf gegen die jihadistische Terrormiliz "Islamischer Staat". "Diese Anstrengungen werden Zeit brauchen. Das wird Zielstrebigkeit erfordern. Aber wir werden erfolgreich sein." Er will den Kongress dazu aufrufen, entsprechende Resolutionen zu verabschieden. 

1:30 Uhr: Drama in Boston-Spital: Amokschütze schoss Herzchirurgen aus "Rache" für den Tod seiner Mutter nieder

Der Täter Stephen Pasceri (†55) betrat Dienstag das angesehene "Brigham and Women's Hospital" in Boston und fragte nach dem Kardiologen Dr. Michael Davidson. Als er den Arzt fand eröffnete er das Feuer und verletzte Davidson lebensgefährlich.

 

 

Dann richtete der Amokschütze die Waffe gegen sich selbst und erschoss sich. Das Motiv könnte Rache gewesen sein, nachdem die Mutter des Täters vor ihrem Tod von dem Herzarzt behandelt worden war. 

0:55 Uhr: Terror in Belgien: Gesuchter Verdächtiger stellt sich der Polizei

In Belgien hat sich ein im Zuge der Ermittlungen gegen mutmaßliche Jihadisten gesuchter Mann der Polizei gestellt. Der 21-Jährige habe sich am Dienstag in Molenbeek-Saint-Jean bei Brüssel bei der Polizei gemeldet, berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Demnach stand der junge Mann ohnehin unter elektronischer Überwachung und hielt sich zu Hause auf. Der 21-Jährige war ebenso wie ein flüchtiger Niederländer in Frankreich oder Spanien vermutet worden. Er wurde am Abend von der Polizei verhört. Ein Richter sollte entscheiden, ob er in Untersuchungshaft kommt. Der in den Niederlanden gesuchte 18-jährige Verdächtige wurde weiterhin nicht gefunden. Die Polizei durchsuchte laut der Staatsanwaltschaft das Haus seiner Familie in Utrecht. Dabei habe die Polizei Computer und Handys beschlagnahmt. Demnach wurde sein Pass bei dem Einsatz gegen die mutmaßliche Jihadistenzelle im belgischen Verviers gefunden. Bei dem Einsatz von Spezialkräften waren am vergangenen Donnerstag bei einem Feuergefecht zwei Männer erschossen worden. Die Gruppe soll kurz davor gewesen sein, Anschläge auf Polizisten zu verüben. 

0:10 Uhr: Russisches Spionageschiff ankert in Havana vor US-Kuba-Gesprächen

Ist es eine neue Provokation? Moskau entsandte ein Kriegsschiff als schwimmenden Horchposten in den Hafen der kubanischen Hauptstadt. Das Schiff "Victor Lenov CCB-175" ankerte an einem Pier ausgerechnet am Vorabend des Beginns der historischen Verhandlungen zwischen den USA und Kuba zur Normalisierung ihrer diplomatischen Beziehungen.

 

 

Die KP-Führung hatte den "Besuch" des russischen Spionage-Dampfers offiziell nicht angekündigt.    

23:50 Uhr: Fix: Google steigt bei privater Raumfahrt-Firma SpaceX ein

Google ist wie erwartet ein Großaktionär der privaten Raumfahrt-Firma SpaceX geworden. Der Internet-Konzern beteiligte sich an einer rund eine Milliarde Dollar (861,70 Mio. Euro) schweren Finanzierungsrunde, wie SpaceX am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Zweiter neuer Geldgeber sei der Finanzinvestor Fidelity.

 

 

Sie hielten zusammen knapp zehn Prozent der Anteile. Damit dürfte SpaceX insgesamt wie schon in Medienberichten in Aussicht gestellt mit rund zehn Milliarden Dollar bewertet worden sein. Nach bisherigen Informationen soll Google vor allem an den Plänen von SpaceX für ein System zur Internet-Versorgung mit Hilfe eines Netzes aus hunderten Satelliten interessiert sein. Google befindet sich in einem Wettlauf mit Facebook darum, Milliarden neuer Nutzer in Entwicklungsländern ins Internet zu bringen. 

23:10 Uhr: Paris klagt gegen Fox News wegen Rufschädigung

Die Stadt Paris klagt gegen den US-Fernsehsender Fox News wegen Rufschädigung. Wie am Dienstag von der Stadtverwaltung verlautete, geht es um einen Fernsehbericht nach dem tödlichen Attentat auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo". Darin war die Rede von mehrheitlich von Muslimen bewohnten Vierteln in der französischen Hauptstadt, die derart gefährlich seien, dass sie sogar von der Polizei gemieden würden.

 

 

Der Sender entschuldigte sich angesichts von Kritik und Spott später mehrfach für seine Berichterstattung. Doch die Stadt Paris kündigte an, die Klage "in den kommenden Tagen" einzureichen. Ob in Paris oder in den USA, stand demnach noch nicht fest. Fox News hatte auch in Großbritannien von Gebieten berichtet, in die sich Nicht-Muslime nicht mehr trauen würden.  

23:00 Uhr: Vor "Rede an die Nation": Obama will Mittelstand stärken

Die Stärkung der Mittelschicht steht im Mittelpunkt des Berichts zur Lage der Nation, den US-Präsident Barack Obama in dieser Nacht (03.00 Uhr MEZ Mittwoch) im Kongress abgeben wird. Wie vorab verlautete, will Obama in seiner Rede herausstellen, dass sich die Wirtschaft unter seiner Führung erholt hat und dieser Fortschritt nun für Verbesserungen zugunsten arbeitender Familien genutzt werden soll.

 

 

Zur Finanzierung verschiedener Programme will er Steuererhöhungen für die Reichen vorschlagen. Im außenpolitischen Teil dürfte der Kampf gegen den Terrorismus im Vordergrund stehen. Obama spricht um 21.00 Uhr Ortszeit. 

22:45 Uhr: Weiter Rätselraten um fehlenden Vorderzahn von Tiger Woods: Hat er gelogen?

Der Stargolfer erschien beim Skirennen seiner Freundin Lindsey Vonn in Italien mit einer klaffenden Zahnlücke am Rand der Piste. Seine Sprecher behaupteten zunächst, ein Fotograf habe ihm mit der Linse einer Kamera bei einer Drängerei den Zahn ausgeschlagen.

 

 

Dem widersprechen nun jedoch Veranstalter und Zeugen des angeblichen Vorfalles, so der Promi-Dienst TMZ. Woods hätte sich nie über Schmerzen beklagt, weder Schwellungen oder eine blutende Wunde wären sichtbar gewesen. Es kursiert daher hartnäckig eine andere Version, wonach Woods eine Zahnkrone rausgefallen sein könnte – nachdem Ex-Frau Elin Nordegren nach dem Auffliegen der Affären 2009 einen seiner Schneidezahn demoliert haben soll.... 

22:30 Uhr: Brückeneinsturz fordert ein Todesopfer: US-Freeway bleibt gesperrt

Arbeiter sollten eine baufällige Überführung über eine der Hauptverkehrsarterien von Cincinnati (US-Staat Ohio), dem "Interstate 75", abtragen, als es zu dem Unglück kam. Die Brücke stürzte ein, tonnenschwere Betontrümmer krachten auf die Fahrbahn.

 

 

Ein Arbeiter wurde getötet, der Fahrer eines Sattelschleppers verletzt. Die Autobahn könnte tagelang gesperrt bleiben.   

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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