Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Zusammenstöße bei Protesten gegen Gaspreise in Haiti

Bei Protesten gegen die zu hohen Gaspreise in Haiti hat es am Donnerstag Zusammenstöße in Port-au-Prince gegeben. Mehrere hundert Menschen gingen im Zentrum der Hauptstadt sowie auf dem Gelände der Universitäten auf die Straße und forderten angesichts des gesunkenen Ölpreises noch niedrigere Gaspreise, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Regierung hatte kürzlich eine Senkung der Preise um 30 Cent pro Gas-Gallone angekündigt, den Bürgern des armen Karibikstaates geht dies aber nicht weit genug.

In Port-au-Prince warfen Demonstranten Steine auf Polizisten, diese wiederum setzten Tränengas und Gummigeschoße ein. Zwei Autos brannten aus, mindestens sechs protestierende Studenten wurden verletzt. "Die Polizei hat Gaskanister in die Jus-Fakultät geworfen", sagte ein Student. "Wir verurteilen das Verhalten der Polizei, die uns vom Protestieren abhalten will." Es war bereits der zweite Protest in dieser Woche. Bei Demonstrationen am Montag waren drei Menschen verletzt worden. 

3:05 Uhr: Ukraine-Krieg: Von der Leyen dämpft Erwartungen an Durchbruch

Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen rechnet nicht mit einem raschen Durchbruch im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. In dieser schwierigen Krise werde es "nie eine angenehme und einfache Lösung" geben, sagte von der Leyen am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "maybrit illner". Vor dem Hintergrund der am Donnerstag gestarteten Friedensmission von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten François Hollande sagte von der Leyen, sie wolle "die Erwartungen nicht zu hoch hängen". Gleichwohl könnten sich im Zuge von Verhandlungen viele kleine Schritte in die richtige Richtung "summieren". Die Ministerin sagte in der ZDF-Sendung weiter, Russland solle wieder zurück an den Verhandlungstisch bewegt werden. Dabei gehe es auch darum, auszuloten, wie mit Moskau wieder gemeinsame Projekte entwickelt werden könnten. Als Beispiel nannte sie den Kampf gegen die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Deren brutales Vorgehen fürchte Russland ebenso wie alle Anderen. 

2:40 Uhr: US-Sängerin Ashlee Simpson erwartet ein Mädchen

Im vorigen August gaben sich US-Sängerin Ashlee Simpson (30) und der Sohn von Soul-Diva Diana Ross, Schauspieler Evan Ross (26), das Ja-Wort, nun ist ein Baby unterwegs. "Wir erwarten ein Mädchen", teilte die Sängerin nach Angaben der US-Zeitschrift "People" am Donnerstag mit. Es ist das erste gemeinsame Kind des Paares.

 

 

Simpson hat einen sechsjährigen Sohn aus ihrer 2011 geschiedenen Ehe mit Rocker Pete Wentz (35). Wentz war im vorigen August zum zweiten Mal Vater geworden. Seine Freundin, Model Meagan Camper, brachte einen Sohn zur Welt.  

1:35 Uhr: Shakira veröffentlichte Foto von Sohn Sasha

Knapp eine Woche nach der Geburt ihres zweiten Sohns hat die kolumbianische Sängerin Shakira (38) ein Foto des kleinen Sasha veröffentlicht. "Wir möchten Euch Sasha Piqué Mebarak vorstellen", schrieb die Musikerin am Donnerstag auf Twitter. Mit einem Klick wurden die Fans auf eine Kampagnenseite des Kinderhilfswerks UNICEF weitergeleitet, auf der ein Foto des Babys zu sehen war.

 

 

Shakira und der spanische Fußballprofi Gerard Piqué (28) waren in der Nacht auf vergangenen Freitag zum zweiten Mal Eltern geworden. Der Bruder von Milan kam in einer Privatklinik in Barcelona zur Welt. Shakira ("Waka Waka", "Hips Don't Lie") will noch in diesem Jahr auf Welttournee gehen. 

0:50 Uhr: Chicago: Fünf Babies in Kita an Masern erkrankt

Die Welle an Erkrankungen mit Masern erreichte nun eine Kindertagesstätte in Chicago: Fünf Säuglinge, die alle in der gleichen Einrichtung betreut werden, erkrankten an den Masern. Alle Patienten sind unter einem Jahr alt. Es werden mehr Fälle unter den in der Kita versorgten Kindern erwartet. Die Babys sind zu jung für Impfungen: Sie waren dem hochinfektiösem Virus deshalb ohne Immunschutz ausgesetzt.

 

 

Der gegenwärtige Masern-Ausbruch begann in Disneyland (Kalifornien), über 100 Erkrankungen wurden von der Gesundheitsbehörde CDC bereits registriert.    

0:20 Uhr: 3,3 Milliarden Passagiere: Zahl der Fluggäste steigt auf Rekordwert

Die Zahl der Fluggäste hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Rund 3,3 Milliarden Passagiere seien 2014 weltweit befördert worden, teilte der Internationale Luftfahrtverband IATA am Donnerstag in Genf mit. Es seien etwa 170 Millionen Flugtickets mehr verkauft worden als im Vorjahr. Zuwächse seien vor allem im Nahen Osten (13 Prozent), im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Lateinamerika (jeweils 5,8 Prozent) erzielt worden. Knapp dahinter lagen die europäischen Fluggesellschaften mit einem Plus von 5,7 Prozent. Die weltweite Auslastung des Maschinen blieb der Statistik zufolge nahezu stabil, sie erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 79,7 Prozent. In Nordamerika war dieser Wert mit 81,7 Prozent am höchsten, Schlusslicht waren die afrikanischen Fluglinien, bei denen im Schnitt etwa zwei Drittel (67,5 Prozent) der Sitze belegt waren. Der IATA gehören nach eigenen Angaben 250 Fluglinien an, die zusammen 84 Prozent des internationalen Luftverkehrs abwickeln. 

23:40 Uhr: Kleinkind starb bei Entlausung mit Majonäse 

Die Polizei in Springfield (Massachusetts) untersucht den tragischen Tod eines 18 Monate alten Mädchens bei einer verpfuschten Entlausung. Der Kleinen wurde ein Plastiksack gefüllt mit Majonäse über den Kopf gezogen, das Kind erstickte.  

 

 

Die Methode wird oft angewandt, doch das Mädchen wurde alleine gelassen, schlief ein und der Plastiksack rutschte über ihr Gesicht. Die Polizei ermittelt, es gibt bisher noch keine Anklage gegen die Eltern.

23:10 Uhr: US-Senator: Terroristen in Guantanamo sollen "in der Hölle verrotten"

In ungewöhnlich scharfen Tönen hat ein US-Senator sich für den Verbleib des umstrittenen Gefangenenlagers Guantanamo ausgesprochen. "Wir sollten mehr Terroristen dorthin schicken. Was mich angeht, kann jeder einzelne von ihnen in der Hölle verrotten. Aber solange das nicht geht, können sie in Guantanamo Bay verrotten", sagte Tom Cotton, jüngstes Mitglied im Senat, bei einer Anhörung am Donnerstag. "Meiner Meinung nach ist das einzige Problem an Guantanamo Bay, dass dort zu viele Betten und Zellen frei sind", so der US-Senator.

 

 

Der Republikaner-Neuling im Senat nahm bei der Anhörung Pentagon-Mitarbeiter Brian McKeon ins Kreuzverhör und wies dabei die Argumentation der US-Regierung zur Schließung des Camps zurück. Guantanamo sei keineswegs ein Propaganda-Werkzeug für Islamisten. Dies hatte Präsident Barack Obama mehrfach als Grund für die Schließung genannt. Cotton hielt dem entgegegen, schon vor der Inbetriebnahme des Lagers 2002 habe es immer wieder Terroranschläge gegen US-Ziele gegeben. 

22:45 Uhr: Aufregung um TV-Reporter, der Störenfried harsch wegstößt

TV-Journalist Steve King von der Station KTLA machte in Hollywood gerade einen "Aufsager" über die gegenwärtige Masern-Epedemie. als sich ein Afroamerikaner von hinten näherte und offensichtlich die Sendung stören wollte. Der TV-Mann kannte jedoch keinen Spass: Er stieß den "Angreifer" mit voller Wucht weg.

 

 

Die Szene verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Internet. Spekuliert wird, ob der Störenfried Teil ein konzertierten Aktion ist, wo Passanten im Großraum LA gerade bei TV-Live-Schaltungen Obszönitäten in die Kamera rufen.

22:30 Uhr: Umweltkatastrophe droht in Iowa: Ethanol aus entgleistem Güterzug verseucht Mississippi 

Ein Güterzug mit Wagons voller Ethanol war am Mittwoch im US-Bundesstaat Iowa entgleist. Jetzt meldeten Ermittler, dass Treibstoff aus lecken Tanks in den Mississippi-Fluss gelangte. Vertreter der kanadischen Eisenbahnlinie konnten bisher nicht genau feststellen, wie viel des Treibstoffes in den mächtigsten Fluss der USA floss.

 

 

14 Wagons entgleisten bei dem Unfall im ländlichen Iowa, drei gerieten in Brand, drei schlitterten in den Fluss. Die Behörden versuchen nun, das Ausmaß des Umweltschadens zu eruieren. Anders als Öl treibt Ethanol nicht an der Oberfläche sondern vermischt sich mit dem Wasser – und kann in höheren Konzentrationen Fischsterben auslösen.  

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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