Armin Laschet

"Geht auf Intensivstationen"

Merkel und Laschet ausgepfiffen

Kanzlerin Merkel wollte CDU-Kandidat Armin Laschet unterstützen – es kam anders.

Stralsund. Geplant war ein Heimspiel im Wahlkampffinale für CDU

CSU-Kanzlerkandidat Armin Laschet in Merkels Wahlkreis in Rügen-Vorpommern. Anstatt Jubel gab es aber ein gellendes Pfeifkonzert der Protestierer. Als Merkel und Laschet auf dem Alten Markt in Stralsund eintrafen, wurden sie niedergeschrien: „Haut ab. Haut ab“, tobten die „Querdenker“ und Corona-Leugner: „Wir sind das Volk. Volksverräter“. Laschet ging direkt auf die Pfiffe ein: „Ich sag allen, die da hinten pfeifen und schreien: Wer behauptet, es gäbe keine Pandemie, soll auf die Intensivstationen gehen, wir müssen das Virus bekämpfen.“

Umfragen: SPD-Mann Scholz klar in Führung

Vorsprung. 60 Millionen Stimmberechtigte sind kommenden Sonntag aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. In allen Umfragen liegt Merkels Nachfolger Armin Laschet seit Wochen konstant hinter SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz. Scholz hält bei 25 Prozent, Laschet liegt bei 22 Prozent. (wek)
 



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