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Das Schlachten geht weiter

Nashorn-Wilderei in Südafrika

2013 droht neuer Rekord.

Nach dem Rekordjahr für die Nashorn-Wilderei in Südafrika 2012 droht dieses Jahre eine weitere Verschlimmerung der Situation: Allein im Jänner wurden nach Angaben der nationalen Umweltbehörde in Pretoria vom Donnerstag schon 57 Nashörner illegal getötet.

Überschwemmungen und heftige Unwetter hätten den Tätern das Handwerk erleichtert, da die Sicherheitskräfte nur eingeschränkt auf Patrouillen gewesen seien, hieß es. 18 mutmaßliche Wilderer wurden in diesem Monat erwischt, drei von ihnen erlitten bei Schusswechseln tödliche Verletzungen.

2012 waren Wilderern in Südafrika 633 Rhinozerosse zum Opfer gefallen. 2011 waren es 448, im Jahr zuvor 333. Hinter den modern ausgerüsteten Wilderern steht Experten zufolge die international organisierte Kriminalität. Nashorn ist wegen seines Rufes als Aphrodisiakum oder Heilmittel sehr wertvoll: In Pulverform bringt es auf den Märkten Asiens bis zu 50.000 Euro pro Kilo.

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