Neuer Anlauf bei Suche nach Rebecca

Polizei sucht in Beeskow, Brandenburg

Neuer Anlauf bei Suche nach Rebecca

In der Nähe von Beeskow (Brandenburg), kennt der Verdächtige Florian R. viele Verstecke. 

Berlin. Die Suche nach der 15-jährigen Rebecca geht unermüdlich weiter. Sie verschwand am 18. Februar aus Berlin-Britz spurlos aus dem Haus ihrer Schwester Jessica (27) und deren Mann Florian R. (27). Der 27-jährige Schwager gilt als Haupttatverdächtiger. Er fuhr am Tag des Verschwindens mit seinem Auto von Berlin in Richtung Osten. Dort, südlich der A12, suchte die Polizei immer wieder nach Rebecca – bisher immer erfolglos.

Obwohl die Suche bis jetzt nichts ergab, bleibt die Berliner Staatsanwaltschaft optimistisch: "Wir sind zuversichtlich, dass wir bald einen neuen und wichtigen Anhaltspunkt finden, der uns zu Rebecca führen könnte."

Verdacht gegen Schwager erhärtet

Rebeccas Schwager Florian R. wurde bereits zwei Mal festgenommen und wieder aus der U-Haft entlassen, weil die Beweise nicht reichten. An dem Tag, an dem Rebecca verschwand und einen Tag später registrierte ein Kennzeichen-Erfassungssystem den roten Twingo des Schwagers auf der A12. Er sei nach Polen gefahren, angeblich, um Drogengeschäfte abzuwickeln, so sein Schwiegervater. Seither sucht die Polizei in dieser Gegend nach Spuren.

Die Ermittler glauben allerdings, dass der Haupttatverdächtige die Autobahn bei Beeskow verließ. Dort leben die Großeltern von Florian R. Ein Fahnder sagte zu "Bild": "Der Verdächtige kennt sich in der Gegend gut aus, weiß, wo es Verstecke gibt, die nur schwer erreichbar sind."
 
Mehrfach hatten Spürhunde in dem Gebiet angeschlagen. In den nächsten Tagen soll die Suche dort fortgesetzt werden.
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