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Nur vier EU-Staaten bisher ohne Terror-Todesopfer

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Nur Österreich, Malta, Slowenien und Luxemburg hatte keine Toten zu beklagen.

Insgesamt 705 Menschen kamen in der EU von 2000 bis 2017 durch Terroranschläge ums Leben. Nur vier der 28 EU-Staaten wiesen keine Terrortote auf - neben Österreich waren dies Luxemburg, Malta und Slowenien. Dies geht aus einer am Dienstag im EU-Parlament in Brüssel präsentierten Studie hervor.

Die liberale EU-Abgeordnete Maite Pagazaurtundua stellte das "Schwarz- und Weißbuch des Terrorismus in Europa" vor. Daraus geht hervor, dass 12,1 Prozent der Terroropfer EU-Bürger waren, die in einem anderen Land der Union bei Anschlägen ums Leben kamen. Außerdem waren 1.029 Europäer Opfer von Terroranschlägen außerhalb der EU.

Von den 658 zwischen 2000 und 2016 gezählten Terrortoten starben 13,8 Prozent durch Selbstmordanschläge. Der Jihadismus war in 82,8 Prozent die Ursache der Attentate.
 

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