Obama schaltet sich in Wahlkampf ein

Zwischenwahlen in den USA

Obama schaltet sich in Wahlkampf ein

Vorgänger von Trump mischte sich nach Abschied aus Weißem Haus nur selten in Politik ein.

Drei Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA hat sich Ex-Präsident Barack Obama in den Wahlkampf eingeschaltet. Der Demokrat erklärte am Mittwoch seine Unterstützung für zahlreiche Kandidaten seiner Partei. Er sei zuversichtlich, dass sie die USA stärken und dazu beitragen könnten, das Ansehen des Landes in der Welt zu reparieren, hieß es in einer Mitteilung Obamas.

Bei den Wahlen am 6. November werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Derzeit kontrollieren die Republikaner beide Kammern des Kongresses. Die Demokraten hoffen, dass sie sich mindestens im Repräsentantenhaus die Mehrheit sichern können.

Selten eingemischt

Daneben stehen auch in den Bundesstaaten Wahlen für die Parlamente an. Außerdem werden etwa in Kalifornien, Florida und Ohio die Gouverneursposten neu vergeben.

Obama hat sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump im Jänner 2017 nur selten in die politischen Diskussionen eingemischt. Manche Demokraten beklagen das als Fehler.

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