Österreicher war Kopf von Iran-Terrorzelle

Anschläge auf Opposition geplant

Österreicher war Kopf von Iran-Terrorzelle

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Erwin A. soll von Eien aus in ganz Europa iranische Regimekritiker ausspioniert haben.

Ardi Veliu, Polizeichef von Albanien, verkündete am Donnerstag stolz, dass es seiner Behörde gelungen sei, eine europaweit operierende Terrorzelle des iranischen Geheimdiensts auszuheben.

Wiener Spion. Es handelt sich dabei um die Al-Quds-Brigaden, die Auslandselitetruppe der Iranischen Revolutionsgarde, die eine ganze Serie von Anschlägen auf exilierte Regimekritiker geplant habe.

Die Köpfe der Zelle. Die Köpfe der Terrorzelle sind nach Angaben des Polizeichefs ein Mann, der sich "Peyman" nennt und vom Iran aus alle Al-Quds-Aktivitäten in Albanien, Zentral-und Westeuropa leiten soll, sowie ein gewisser "Alireza N.", der nach Angaben von Veliu in Österreich unter dem Namen Erwin A. (geb. 1974) lebt und für den die Unschuldsvermutung gilt.

Laut regimekritischen iranischen Widerstandskämpfern soll dieser Mann die österreichisches Staatsbürgerschaft besitzen. Er soll von Wien aus bei Besuchen in Albanien für "Peyman" als Informationsbeschaffer operiert haben und Oppositionelle ausspioniert haben.

Die albanische Polizei kündigte an, A. demnächst in Wien als Hauptverdächtigen verhaften lassen zu wollen, laut APA lag dem Innenministerium bislang kein derartiger Antrag vor.

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