Pakistan will 400.000 Pornoseiten sperren

Islam

Pakistan will 400.000 Pornoseiten sperren

Die Begründung liegt auf der Hand: Pornos verderben die Jugend.

Pakistan will Hunderttausende pornografische Internetseiten sperren. "Wir werden ungefähr eine halbe Million Links aus dem Netz nehmen", sagte ein Sprecher der pakistanischen Telekommunikationsbehörde am Dienstag. Das höchste Gericht des Landes habe die Behörde vor zwei Wochen dazu aufgefordert, "alle Links zu pornografischen Inhalten zu sperren".

Verkauf schon lange verboten
Die Zeitung "Express Tribune" zitierte aus der Stellungnahme des Gerichts, wonach Pornografie eine unmittelbare Rolle dabei spiele, "die Jugend von Pakistan zu verderben". Eigentlich sind der Verkauf von Pornografie sowie Seiten, die pornografisches Material enthalten, im konservativen islamischen Staat ohnehin schon verboten. Trotzdem blieben viele Seiten frei zugänglich. "Ab jetzt werden wir sicherstellen, dass niemand mehr Zugang zu Pornos hat", sagte der Behördensprecher.

YouTube wieder online
Vergangene Woche hatte Pakistan nach drei Jahren Sperre den Video-Kanal YouTube wieder freigeschaltet - in einer bereinigten Fassung. Nach Angaben der Telekommunikationsbehörde gibt es eine Vereinbarung mit dem Mutterkonzern Google, dass gotteslästerliche Inhalte aus der Version für Pakistan gelöscht werden.

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