Papst besucht Flüchtlingsinsel Lampedusa

Italien

Papst besucht Flüchtlingsinsel Lampedusa

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Erste Reise außerhalb Roms. 15.000 Menschen bei Messe mit Ponitfex.

Papst Franziskus hat am Montag auf der italienischen Insel Lampedusa mehrere Migranten getroffen, die ihm über ihre lange Meeresfahrt nach Europa berichtet haben. „Wir haben viel gelitten, um nach Libyen zu gelangen und von hier nach Italien. Wir sind aus politischen und ökonomischen Gründen aus unseren Ländern geflohen“, berichtete ein afrikanischer Migrant, der in dem Auffanglager auf Lampedusa untergebracht ist.

Franziskus begrüßte die Gruppe von rund 50 Migranten verschiedener Religionen, die auf ihn am Hafen Lampedusas gewartet hatten. Der Papst erklärte, er bete für die Flüchtlinge und für die vielen Menschen, die die lange Seefahrt nicht überlebt hätten. In den vergangenen Wochen waren Hunderte Migranten auf der Insel angekommen.

120 Fischerboote begleiteten Papst
Von einem Patrouillenboot der italienischen Küstenwache aus legte der Papst einen Kranz für die Menschen im Meer ab, die bei der Überfahrt von Nordafrika gestorben waren. Dabei wurde er von 120 Fischerbooten begleitet. Die Sirenen der Boote ertönten, als der Papst den Blumenkranz ins Meer ablegte. Begleitet wurde der Papst bei seinem Besuch unter anderem vom Präfekten des päpstlichen Hauses, Bischof Georg Gänswein, und vom vatikanischen Pressesprecher, Pater Federico Lombardi.

Papst besucht Flüchtlingsinsel Lampedusa

Franziskus will mit seinem Besuch ein Zeichen der Solidarität mit den Flüchtlingen setzen.

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15.000 Menschen feierten Messe mit Papst Franziskus
15.000 Menschen versammelten sich auf dem Sportgelände der Insel, um an der Messe mit dem Papst teilzunehmen. In den ersten Reihen saßen viele Migranten. Der Pontifex appellierte bei der Messe an die Verantwortung aller, sich um die Flüchtlinge zu kümmern. Die Bürgermeisterin Lampedusas, Giusy Nicolini, bezeichnete den Besuch des Papstes auf der Insel als „historisch“. „Der Papst spricht zur Welt, er durchbricht somit das Schweigen, das bisher das Drama der Toten im Meer und des Menschenhandels über das Mittelmeer umhüllt hatte. Dieser Menschenhandel wird schon zu lange von Europa toleriert“, so Nicolini.

Erste Reise außerhalb Roms

Das Oberhaupt der katholischen Kirche landete nur eine knappe halbe Stunde, nachdem auf Lampedusa erneut ein Boot mit 166 Flüchtlingen an Bord eingetroffen war. Auf Lampedusa stranden jedes Jahr tausende Afrikaner, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa die gefährliche Überfahrt in meist überfüllten und wenig seetüchtigen Booten wagen. Dabei kommen immer wieder zahlreiche Flüchtlinge ums Leben. Dass Franziskus seine erste Reise außerhalb Roms auf die Flüchtlingsinsel mache, sei ein "starkes Signal" an die Regierungen, ihre Einwanderungspolitik zu überdenken, hatte der für Flüchtlinge zuständige Kardinal Antonio Mario Veglio erklärt.
 

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