Raumstation kracht im März auf die Erde

Unkontrolliert!

Raumstation kracht im März auf die Erde

Chinesen haben Kontrolle über „Tiangong 1“ verloren - hier könnte sie einschlagen.

Teile des 2016 außer Kontrolle geratenen chinesischen Raublabors "Tiangong 1" werden bald auf der Erde einschlagen. "Ein Großteil des Labors wird in der Atmosphäre verglühen, aber einige besonders große Bestandteile, etwa die Treibstofftanks, könnten auch die Erdoberfläche erreichen", sagte der australische Raumfahrt-Fachmann Morris Jones.

Im Herbst 2016 war bekanntgeworden, dass China den 8,5 Tonnen schweren "Himmelspalast" nicht mehr steuern kann und er nach sechs Jahren im All und zahlreichen Experimenten unkontrolliert auf die Erde stürzen wird. Laut der Raumfahrtbehörde des Landes umkreist das Labor die Erde zunächst in immer niedrigerer Umlaufbahn und wird diesen März in den Sturzflug übergehen.

Experten der European Space Agency (ESA) konnten nun das Gebiet eingrenzen, wo Teile der Station landen werden. Demnach könnte es zu Einschlägen zwischen 42,7 Grad nördlicher und 42,7 Grad südlicher Breite kommen. Dieses Gebiet umfasst damit zwei Drittel der Erde: alles von Südeuropa bis Tasmanien.



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