Libyen Rebellen vor brennendem Auto

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Rebellen kontrollieren Ajdabiya

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Die Aufständischen sprechen von der "Ernüchterung" Zumas.

Nach eigenen Angaben haben die libyschen Rebellen die Stadt Ajdabiya im Osten des Landes nach heftigen Kämpfen wieder eingenommen. Sie erklärten am Montag, ihren Kämpfern in der westlichen Stadt Misrata sei es auch gelungen, einen Angriff der Regierungstruppen von Machthaber Muammar Gaddafi zurückzuschlagen. Dass der Leiter der Vermittlungsmission der Afrikanischen Union (AU), Südafrikas Präsident Jacob Zuma, überraschend abgereist ist, interpretieren die Aufständischen dahingehend, dass Zuma nach seinem Treffen mit Gaddafi "ernüchtert" gewesen sei.

Aufständische wollen unbedingten Machtverzicht Gaddafis
Machtverzicht GaddafisDie AU will einen Waffenstillstand und einen Dialog der Aufständischen mit der Führung in Tripolis herbeiführen. Die Aufständischen lehnen jedoch jeden Vorschlag ab, der keinen Machtverzicht Gaddafis und seiner Söhne vorsieht. Zuma hatte in der Nacht überraschend seine Abreise angekündigt. Er nannte "Verpflichtungen, die mich zur Abreise zwingen".

Angesichts der völlig verfahrenen militärischen Lage verstärkt die internationale Gemeinschaft ihre Bemühungen um eine Waffenruhe in dem nordafrikanischen Land. Der frühere Geheimdienstkoordinator der deutschen Regierung, Ex-Staatsminister Bernd Schmidbauer, bemüht sich nach eigenen Angaben um Gespräche zwischen dem Gaddafi-Regime und dem Westen. Die libysche Regierung suche "Gespräche auf Augenhöhe, bei denen es auch um eine neue Verfassung gehen soll", sagte Schmidbauer.

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