Meisterfund

Sensationsfund: Verschollener Rembrandt entdeckt

Echte Sensation für Kunstfans: In Amsterdam (Niederlande) ist im Rijksmuseum ein bislang unbekanntes Gemälde des niederländischen Barockmeisters Rembrandt entdeckt worden.

Das rund 400 Jahre alte Werk galt jahrzehntelang als verschollen und wurde erst bei Untersuchungen im Museum als echtes Rembrandt-Gemälde identifiziert. Am Montag veröffentlichte das Rijksmuseum das Gemälde "Die Vision des Zacharias im Tempel" offiziell als Rembrandt.

Das Gemälde befand sich in Privatbesitz und galt lange Zeit nicht eindeutig als Original Rembrandts. Solche Fundstücke sind extrem selten. Experten nutzten moderne Scantechnologien und Stilanalysen, um die Zuordnung zu bestätigen. Dazu zählen technische Untersuchungen des Materials sowie detaillierte stilistische Vergleiche mit gesicherten Arbeiten des Barock-Meisters.

Das zeigt das Bild 

Zu sehen ist der Hohepriester Zacharias im Tempel, vor der Begegnung mit dem Erzengel Gabriel. Ein Motiv aus dem Lukasevangelium und ein Beispiel für Rembrandts intensive Beschäftigung mit biblischen Geschichten. Zuletzt war das Bild 1898 zur Amtseinführung von Königin Wilhelmina öffentlich zu sehen, nun wird es dem Museum langfristig als Leihgabe überlassen und wird ab dem 4. März im Museum ausgestellt.

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