Simulation zeigt Brückendrama in Genua

So stürzte die Brücke ein

Simulation zeigt Brückendrama in Genua

43 Menschen kamen beim Brückeneinsturz in Genua ums Leben.

43 Menschen kamen beim Brückeneinsturz in Genua ums Leben. Ganz Italien ist immer noch betroffen und sucht  Antworten, wie so etwas passieren konnte.

Wie kam es dazu und wer ist an dieser Katastrophe schuld? Jetzt will ein Grafikkünstler mithilfe einer Simulation diese Frage klären.  Er stellt fünf unterschiedliche Versagensmöglichkeiten dar, die zu dem Drama geführt haben könnten. Anhand der Trümmerbilder können Rückschlüsse auf die Einsturzursache gemacht werden.

Ein Grafiker findet  Antworten

Grundsätzlich gehen Experten von einem möglichen Riss eines Tragseils aus, der genaue Verlauf des Einsturzes ist aber nach wie vor ungeklärt. Aus gegebenem Anlass veröffentlichte ein Grafikkünstler deshalb ein Video, das unterschiedliche Simulationen des Brückeneinsturzes zeigt. „Die ersten vier sind jeweils der Abriss eines der Tragseile, was die Brücke aus dem Gleichgewicht gebracht haben könnte. Der letzte Test zeigt eine Überlastung der Brücke, wie sie zum Beispiel durch sich ansammelndes Regenwasser auf und/oder innerhalb der Brücke hätte auftreten können“, so der Künstler auf seiner Website.

Was geschieht mit der restlichen Brücke?

Die Reste der Todesbrücke könnten schon in einem Monat abgerissen werden. Der Abbruch des östlichen Rumpfes sollte einen Tag lang dauern und mittels Sprengstoff erfolgen, berichtete der Präsident der Region Ligurien, Giovanni Toti, nach Medienangaben.

43 Tote bei Brücken-Drama

Während eines schweren Unwetters war am 14. August das 40 Meter hohe Polcevera-Viadukt, das auch Morandi-Brücke genannt wird, auf einem etwa 100 Meter langen Stück eingestürzt. Die Brücke ist Teil der Autobahn 10, die als Urlaubsverbindung "Autostrada dei Fiori" bekannt und eine wichtige Verbindungsstraße nach Südfrankreich, in den Piemont und die Lombardei ist. 43 Personen kamen ums Leben, hunderte Menschen wurden obdachlos.

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