So erklärt die Killer-Nanny ihre Tat

Rache an Putin

So erklärt die Killer-Nanny ihre Tat

Die Frau, die ein vierjähriges Kind köpfte, erklärt in einem Video ihre Tat.

In einem Video erklärt Killer-Nanny Gültschehra Bobokulowa, warum sie die vierjährige, behinderte Anastasia zuerst erwürgt und dann enthauptet hat. (Anmerkung: Englische Untertitel vorhanden)



Rache an Putin
"Ich habe mich an denen gerächt, die Blut in Syrien vergossen haben", erklärt die 38-jährige Usbekin ohne Emotionen ihre schreckliche Tat. "Putin bombardiert dort mit seinen Flugzeugen. Warum werden Muslime bombardiert und keiner sagt was? Auch sie wollen leben. Auch ganz kleine Kinder", schildert Bobokulowa weiter.

Syrien-Reise
In dem Video wird außerdem geklärt, dass sie nach Syrien ausreisen wollte. Auf Nachfrage eines unbekannten Mannes, ob sie sich dem IS anschließen wollte, antwortete sie ausweichend, dass sie nach Syrien wollte, um "an einem muslimischen Ort zu leben", ihr fehlte jedoch das Geld für die Reise.

Laut Blick.ch habe die Usbekin ihre Tat vor etwa einem Monat geplant, als sie im Fernsehen gesehen habe, wie Syrien bombardiert wird. Der Ursprung des Videos ist unklar, Bobokulowa trägt jedoch noch die Kleidung der Gerichtsverhandlung am Mittwoch in Moskau.

Psychische Störung
Laut "Interfax" sollen die usbekischen Behörden Informationen über den Gesundheitszustand der 38-Jährigen an ihre russischen Kollegen weitergegeben haben. Sie leide an einer psychischen Störung und sei 1999 mit Schizophrenie diagnostiziert worden.

Unzurechnungsfähigkeit
Laut Blick.ch soll Putins Pressesprecher Dmitri Peskow das Video folgendermaßen kommentiert haben: "Irgendwelche Schlussfolgerungen aus ihren Aussagen zu ziehen wäre falsch. Rein menschlich klingt das nach Erklärungen von ihrer Seite. Aber ich denke, es ist offensichtlich, dass die Frau unzurechnungsfähig ist." Man müsse ihre Worte nun auch dementsprechend behandeln.

Zurzeit wird noch überprüft, ob die Terroristin wirklich als unzurechnungsfähig einzuordnen sei. Es wird mittlerweile auch nicht ausgeschlossen, dass die Frau zu ihrer schrecklichen Tat angestiftet wurde, weshalb Personen, die aus islamistischen Kreisen stammen, zur Fahndung ausgeschrieben worden seien.

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