Der sogenannte „Friedensrat“ von Donald Trump sorgt weltweit für Zündstoff.
Vorsitzender soll der US-Präsident selbst sein. Staaten können sich unbefristet einen Sitz sichern, wenn sie innerhalb eines Jahres eine Milliarde US-Dollar (851,86 Mio. Euro) zum Etat beisteuern. Wer diese Gebühr nicht zahlt, soll nur für drei Jahre im Gremium vertreten sein.
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Dutzende Länder haben Einladungen zum Eintritt in Trumps „Friedensrat“ bekommen. Manche haben ihre Teilnahme zugesagt, andere geben sich eher verhalten.
Ausladung
Auch Kanada könne sich grundsätzlich eine Teilnahme vorstellen, die Details seien aber nicht endgültig geklärt, sagt Premier Mark Carney. Noch ehe Ottawa eine endgültige Entscheidung traf, lud Trump das Nachbarland auch schon wieder aus.
„Sehr geehrter Herr Premierminister Carney, hiermit teile ich Ihnen mit, dass der Friedensrat seine Einladung an Sie zurückzieht, Kanada dem wohl prestigeträchtigsten Führungsgremium aller Zeiten beizutreten“, schrieb Trump auf Truth Social.
Grund für die Ausladung dürfte Carneys Rede in Davos sein. Der kanadische Premier hatte dabei scharfe Kritik an der US-Politik geübt.