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"Spanien wird zum Thailand Europas"

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Immer mehr Sex-Touristen reisen nach Spanien.

Spanien zählt nach wie vor zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Das Land verspricht in letzter Zeit aber nicht nur Sonne, Strand und Meer, sondern auch immer öfter Prostitution. Das iberische Land wird nämlich zunehmend zu einem Top-Ziel für Sex-Touristen.

Illegale Einwanderung
Das ergibt eine neue Studie des spanischen Innenministeriums zum Thema Prostitution. Studienleiter Jorge Uroz Olivares sagt gegenüber der BILD: „Spanien entwickelt sich gerade zum Thailand Europas.“ Als Hauptgrund nennt der Soziologe dabei die illegale Einwanderung. Zahlreiche Frauen würden zur Prostitution gezwungen, so  Olivares weiter. Durch die lasche Gesetzgebung sei es für Zuhälter einfach, Frauen ohne Aufenthaltsgenehmigung zu beschäftigen. Zudem sei die Strafverfolgung in Spanien sehr milde.

Die Frauen würden unter schlechtesten Bedingungen arbeiten. Die Bezahlung bleibt nicht selten aus, die Arbeit ist oftmals gefährlich. In vielen Fällen würden den Frauen nicht einmal Kondome zur Verfügung gestellt.

Hotspot Mallorca
Olivares geht davon aus, dass Spanien inzwischen hinter Thailand und Brasilien schon auf Platz 3 der Sex-Reiseländer weltweit ist. Der Experte schätzt die täglichen Einnahmen auf rund 5 Millionen Euro. Dies entspricht etwa 0,35 Prozent des Bruttoinlandprodukts Spaniens. Hotspot ist dabei die Urlaubsinsel Mallorca.

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