Schock an einer US-Universität: Ein mutmaßlicher IS-Terrorist stürmt plötzlich eine Vorlesung. Ein Dozent stirbt, zwei Studenten werden verletzt. Doch mutige Studenten reagieren blitzschnell und stoppen den Angreifer auf dramatische Weise.
Dramatische Szenen an einer Universität in den USA: Der 36-jährige Mohamed Bailor Jalloh stürmte am Donnerstagmorgen einen Hörsaal der Old Dominion Universität in Norfolk. Er fragte zunächst, ob es sich um einen Kurs für Reserveoffiziere handelte. Als das bestätigt wurde, zog er eine Waffe und eröffnete das Feuer. Laut FBI rief der Angreifer dabei "Allahu Akbar".
Dozent erschossen, Studenten verletzt
Der Schütze traf den Kursleiter, Oberstleutnant Brandon Shah, tödlich. Zwei weitere Menschen wurden bei dem Angriff verletzt, einer von ihnen schwer.
Studenten greifen ein und stoppen Täter
Doch mitten im Chaos reagierten mehrere Studenten. Sie überwältigten den Angreifer, bevor noch mehr Menschen verletzt werden konnten. Dabei wurde der Täter getötet - laut Berichten griff einer der Studenten sogar mit einem Messer ein.
Behörden betonen: Das schnelle Eingreifen der Studenten habe wahrscheinlich weitere Leben gerettet.
Täter hatte bereits IS-Verbindungen
Der mutmaßliche Täter war für die Behörden kein Unbekannter. Mohamed Bailor Jalloh hatte sich bereits 2016 schuldig bekannt, den Islamischen Staat (IS) unterstützen zu wollen, und verbrachte dafür mehrere Jahre im Gefängnis. Schon damals hatte er sich ein Sturmgewehr besorgt. Gegenüber Ermittlern erklärte er zudem, dass er sich vom Anschlag auf den Militärstützpunkt Fort Hood inspiriert fühlte.
Nach der Tat untersuchen die Behörden nun, ob der Angriff gezielt vorbereitet wurde und ob der Täter möglicherweise Unterstützer hatte.
Ermittlungen laufen
Die US-Bundespolizei FBI untersucht den Vorfall als möglichen Terroranschlag. Während die Universität den getöteten Dozenten als verdienten Veteranen würdigt, werden die mutigen Studenten inzwischen als Helden gefeiert.