So erlebte ein Österreicher das Mega-Beben

Caritas-Mitarbeiter in Aceh

So erlebte ein Österreicher das Mega-Beben

Andreas Zinggl: "Es gab Panik. Auf Fahrrädern, Autos und Mopeds flohen alle möglichst weit weg".

Der Caritas-Mitarbeiter Andreas Zinggl hat das Beben an Ort und Stelle miterlebt: "Ich habe gerade den Koffer im Hotelzimmer ausgepackt, als der Boden ein wenig zu zittern begann. Sicherheitshalber ging ich hinaus ins Freie. Und dann ging das Beben auch schon richtig los", so der Österreicher aus Banda Aceh. Der Caritas-Helfer ist derzeit in Indonesien, um die Wiederaufbauprojekte nach dem Tsunami 2004 zu besuchen.

Schäden habe es in seiner Umgebung zwar kaum gegeben, die Menschen seien aber in völliger Panik mit Fahrrädern, Motorrädern und Autos so schnell und so weit weg wie möglich geflohen, so Zinggl am Telefon zur Caritas. "Man hat einfach gemerkt, wie tief der Schrecken des Tsunami den Menschen hier noch in den Knochen sitzt." Der Strom falle immer wieder aus.

Erhöhte Tsunami-Wachsamkeit herrschte in den Touristenhochburgen im Indischen Ozean. Wie TUI Österreich mitteilte, wurden Urlauber, die im ersten Stock von Hotels oder noch weiter unten wohnen, aufgefordert, sich in höher liegende Etagen zu begeben. Wie viele Österreicher sich mit TUI in der Region aufhalten, war unklar.

Diashow: Schock auf Sumatra nach Mega-Beben BILDER

Schock auf Sumatra nach Mega-Beben BILDER

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