In West Bloomfield im US-Bundesstaat Michigan läuft derzeit ein Großeinsatz: Ein Fahrzeug rammte eine Synagoge, zudem gibt es Berichte über Schüsse und ein Feuer im Inneren des Gebäudes.
Der Vorfall sorgt derzeit für einen massiven Polizeieinsatz in der Region. Laut ersten Berichten soll ein Fahrzeug das Gebäude der Synagoge, an die auch eine Schule angeschlossen ist, gerammt haben.
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Zeugen meldeten zudem Schüsse vor Ort. Über dem betroffenen Temple Israel steigt Rauch auf, da der Wagen im Inneren des Komplexes in Flammen aufgegangen sein soll. Das Sheriff-Büro von Oakland County teilte via Facebook mit: "Das Sheriff-Büro von Oakland County und mehrere Behörden sind am Temple Israel in West Bloomfield vor Ort, nachdem Berichte über einen Amokläufer eingegangen sind. Rettungskräfte räumen das Gebäude."
Schulen im Sicherheitsmodus
Aufgrund der unklaren Gefahrenlage reagierte auch das Umfeld sofort. Die nahegelegene Bloomfield Hills Schools musste in den sogenannten "Sicherheitsmodus" wechseln, um die Schüler und das Personal zu schützen. Die Exekutive ist mit zahlreichen Kräften vor Ort, während die genaue Lage weiterhin als unklar eingestuft wird. Der Einsatz dauert aktuell noch an.
Statement der Gouverneurin
Auch die Politik schaltete sich bereits ein. Die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, erklärte, dass sie die "Berichte" über den mutmaßlichen Amoklauf in West Bloomfield genau verfolge. "Wir arbeiten mit der Michigan State Police zusammen, um weitere Informationen zu erhalten", so Whitmer. In einer ersten Stellungnahme verurteilte sie die Tat scharf: "Antisemitismus und Gewalt haben in Michigan keinen Platz."
Täter das einzige Opfer
Bei der Schießerei in einer Synagoge im US-Bundesstaat Michigan ist der mutmaßliche Täter nach Behördenangaben erschossen worden. Es gebe keine anderen bestätigten Verletzten, sagte der Sheriff von Oakland County, Michael Bouchard, am Donnerstag dem Sender CNN.