Laut UNHCR

Über 3 Millionen Menschen im Iran seit Kriegsbeginn vertrieben

Bis zu eine Million Haushalte betroffen.

Genf. Im Iran sind seit Beginn der Luftangriffe der USA und Israels nach UN-Angaben mehr als drei Millionen Menschen vertrieben worden. Zwischen 600.000 und einer Million Haushalte seien betroffen, teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag in Genf mit. Dies entspreche bis zu 3,2 Millionen Menschen.

Die Zahl werde angesichts der anhaltenden Angriffe vermutlich weiter ansteigen, erklärte der Leiter der UNHCR-Notfallabteilung, Ayaki Ito. Er sprach von einer "besorgniserregenden Eskalation" der humanitären Lage im Iran.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag töteten sie den Obersten Führer des Landes, Ayatollah Ali Khamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung. Der Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an.

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