Eltern berichten oe24 von Kindern, die den ganzen Vormittag in den Klassenräumen zur Sicherheit eingesperrt waren, weil angeblich ein Schüler mit einer Waffe im Pannoneum in Neusiedl am See gesehen worden war. Kurz darauf gab es einen zweiten Alarm.
Bgld. Was noch bekannt ist: In einem Mistkübel in der Schule wurde besagte Waffe gefunden - unklar ist, ob sie echt, eine CO2-Pistole oder eine Attrappe ist. Passiert sein soll das Ganze im Bereich der HAK, deren Schüler alle zu Mittag nach Hause geschickt wurden. Die Jugendlichen berichten, dass die ganze Schule geräumt wurde.
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oe24-Leserin Silke R. bestätigt: "Es war eine Schreckschusspistole. Meine Tochter geht dort in die HAK, es waren etwa 10 Polizisten vor Ort."
Offiziell wird das Geschehen - es waren übrigens zwei Vorfälle - von der Polizei eher verharmlost. In der Aussendung heißt, dass es "eine Rangelei zweier Burschen vor dem Schulgebäude der HAK/Pannoneum in Neusiedl am See" war, der Donnerstagfrüh zu einem Einsatz der Exekutive führte. "Dabei sah ein Lehrer, wie einer der Burschen nach einem kurzen Handgemenge vermutlich einen waffenähnlichen Gegenstand bei sich hatte. Er verständigte sofort die Polizei, welche wenig später beim Schulkomplex eintraf.
Erhebungen ergaben, dass einer der beiden Jugendlichen eine sogenannte Softgun bei sich hatte und nach der Auseinandersetzung in einem nahegelegenen Mülleimer entsorgte." Der Beschuldigte zeigte sich geständig. Verletzt wurde niemand.
Der Sachverhalt wird der Staatsanwaltschaft angezeigt."
Wenig später kam es zu einem weiteren Vorfall bezüglich der Sichtung eines waffenähnlichen Gegenstandes im genannten Schulgebäude, welcher bei der Polizei angezeigt wurde. Nach Durchsicht aller Räume und Klassen bestätigte sich der Verdacht zum Glück nicht."
In beiden Fällen werden weiterer Erhebungen geführt.