Tierschützer provozieren mit Sex-Video

PR-Aktion

Tierschützer provozieren mit Sex-Video

Veganer hätten mehr Sex, behauptet PETA. Beispiele aus dem Tierreich inklusive.

Die Strategie der Tierschutz-Organisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals), mit möglichst kontroversen Werbe-Videos virale PR zu generieren und sich über Skandale ins Gespräch zu bringen, ist mittlerweile etwas angegraut. Trotzdem versucht sich PETA mit einem neuen Spot aus der Werkstatt der Londoner Werbeagentur Fallon wieder einmal als Provokateur. Das Thema: Sex.

Das Video will mithilfe zahlreicher Beispiele aus dem pflanzenfressenden Tierreich die These untermauern, dass Veganer besseren Sex hätten - eine Behauptung, die umstritten ist. PETA meint, dass Cholesterin in Fleisch, Eiern und Milchprodukten Arterien verstopfe und damit die Blutzirkulation verschlechtere.

Der neue PETA-Spot:


Die Agentur für Ernährung und Lebensmittelsicherheit (AGES) warnt dagegen vor veganer Ernährungsweise, die alle tierischen Produkte meidet. Risiken seien vor allem Mängel an den Vitaminen B12 und D, Eisen, sowie Kalzium, Jod und Proteinen.

PETA war im Vorjahr wegen eines Skandal-Videos zum Thema in die Kritik geraten. Der Spot zeigte, wie eine junge Frau, deren Freund zum Veganer geworden war, unter dessen neu erwachtem Sexualtrieb leidet. Die Tierschützer waren daraufhin in die Kritik geraten, Gewalt gegen Frauen zu verharmlosen.

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