Trump bei McCains Trauerfeier "unerwünscht"

Trauer um US-Senator

Trump bei McCains Trauerfeier "unerwünscht"

Der Vietnamkriegsveteran starb im Alter von 81 Jahren im Kreise seiner Familie.

Courage zeichnete John McCain aus: 1967 wurde sein Kampfjet in Nordvietnam abgeschossen. Fünfeinhalb Jahre war er in Gefangenschaft, mit Folter und Einzelhaft. Eine vorzeitige Freilassung lehnte er ab, seien doch Kameraden länger in Haft als er.

Weißes Haus. Seine Politkarriere startete der Republikaner 1977. 2008 versuchte er sich als US-Präsidentschaftskandidat, scheiterte an Barack Obama.

Mutig.
Seine Parteifreunde nannten ihn „Maverick“ – einer, der nicht immer der Parteiräson folgt. Querdenker McCain war der schärfste Kritiker seines „Parteifreundes“ Trump. Samstagabend erlag er einem Gehirntumor.

"Präsident ist bei meiner Trauerfeier unerwünscht"

Verachtung. Noch zu Lebzeiten hat John McCain verboten, dass US-Präsident Trump zu seiner Trauerfeier kommt. Er wünsche sich stattdessen Trumps Vize Mike Pence. Trump und McCain waren Erzfeinde. Im Wahlkampf hatte Trump den Vietnamveteranen übel verhöhnt. Für ihn sei McCain „kein Held“, so Trump.

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