Rekordniederschläge

Überschwemmungen in Australien

Hunderte Menschen von Wassermassen eingeschlossen.

Nach dem mehrere Wochen dauernden Kampf gegen Wald- und Buschbrände sind die Rettungsdienste in Australien nun durch Überschwemmungen gefordert: Im Nordosten von Queensland waren Straßen, Schienen und Flughäfen nach dem Durchzug des tropischen Sturms Oswald überflutet. Das Tief bescherte der Region Rekordniederschläge - teils bis zu einem halben Meter innerhalb von wenigen Stunden. In kürzester Zeit riefen 280 Menschen in der Notrufzentrale an. Die meisten waren plötzlich von Wassermassen eingeschlossen.

In der Küstenstadt Rockhampton entkam ein 14-jähriger Bub nur knapp dem Tod. Der Teenager ging nach Angaben der Polizei trotz des schlechten Wetters in einem Fluss schwimmen und wurde plötzlich von der Strömung mitgerissen. Er klammerte sich an einen Baum. Der Rundfunksender ABC zeigte die Rettungsaktion. Ein Polizist wurde dabei selbst von des Wassermassen fortgerissen.

In Rockhampton ging an einem Tag so viel Regen nieder wie seit 1939 nicht mehr, berichtete der Wetterdienst. Meteorologen sagten weitere Regenfälle voraus. In Gladstone müsse man sich auf das Schlimmste einstellen, warnte Bürgermeisterin Gail Sellers

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