Unmoralisch: WG- Zimmer gegen Sex

In München

Unmoralisch: WG- Zimmer gegen Sex

Zwei Männer bieten ein Zimmer in einer Luxus-WG - gegen Zuwendungen.

WG-Zimmer gegen Sex: Auf einem Wohnungsportal im Internet ist eine solche Anzeige veröffentlicht worden. Darin boten zwei junge Männer einer Frau ein WG-Zimmer in ihrer Vier-Zimmer-Wohnung im begehrten Münchner Stadtteil Schwabing an. Der Preis: 125 Euro Nebenkosten - und viermal die Woche Zeit für Intimitäten. "Du sollst mit jedem von uns (getrennt!) mindestens zweimal in der Woche Liebe machen", hieß es in der Anzeige, die das Portal Immobilienscout 24 inzwischen gelöscht hat.

Und tatsächlich gab es erste Bewerbungen: "Ich möchte bei Euch einziehen. Bin schon sehr erfahren und hab große Brüste" hieß es in einer Bewerbung. Eine andere Bewerberin wollte mit ihren Maßen punkten: "Meine Maße: 91-59-89. Ich bin unternehmungslustig sportlich und aktiv. Derzeit studiere ich Sport seit letztem Jahr."

Kunstgeschichte-Studentin Sandy fand das Inserat gut: "Sexuell war ich schon immer aufgeschlossen. Mit Beziehungen hatte ich noch nie etwas am Hut. Um ehrlich zu sein, euer Angebot ist etwas unkonventionell, ich mag das. Ich glaube, ich habe genau die richtigen Argumente, um eure neue Mitbewohnerin zu werden."

Schnell stellte sich aber heraus, dass das Inserat nicht echt war, berichtet die Münchner TZ. Eine junge Studentin machte so ihrem Ärger über die hohen Mietpreise in München Luft.

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