US-Vizepräsident JD Vance wird in diesem Jahr nicht an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen, wie "The Pioneer" berichtet. Noch vor wenigen Tagen hatten Medien seine Teilnahme bestätigt.
Im Vorjahr sorgte Vance bei der Konferenz für Aufsehen, als er Europa scharf kritisierte: Er warf europäischen Regierungen vor, soziale Medien zu zensieren und Andersdenkende mit "hässlichen Worten aus der Sowjetzeit wie 'Fehlinformation' und 'Desinformation'" mundtot zu machen. Bei seiner Rede damals sagte er, dass sich das bessern müsse, um ein gutes Verhältnis zu den USA zu erhalten. Vance sagte: "Wenn Sie vor Ihren eigenen Wählern Angst haben, gibt es nichts, was Amerika für Sie tun kann. Und im Übrigen können Sie dann auch nichts für das amerikanische Volk tun, das mich und Präsident Trump gewählt hat."
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Die Gründe für seine Absage in diesem Jahr sind bislang unbekannt, obwohl brisante Themen auf der Agenda stehen. Dazu zählen unter anderem US-Präsident Trumps Drohungen gegen Grönland und die anhaltenden Kämpfe in der Ukraine unter Putins Angriffen.
Die Münchner Sicherheitskonferenz versammelt traditionell hochrangige Politiker, Militärs und Experten, um globale Sicherheitsfragen zu diskutieren.