USA: Billionenschweres Corona-Hilfspaket verabschiedet

Kongress und Senat einig

USA: Billionenschweres Corona-Hilfspaket verabschiedet

Erfolg für das Corona-Konjunkturpaket von Joe Biden.

Das US-Repräsentantenhaus hat das von Präsident Joe Biden geforderte Konjunkturpaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (1,60 Billionen Euro) verabschiedet. Am Mittwoch stimmten ausreichend Abgeordnete für die Hilfen.

Senat stimmte bereits zu

Sie sollen die von der Coronakrise gebeutelte Wirtschaft anschieben und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abfedern. Der Senat hatte bereits grünes Licht gegeben. Biden will das Gesetz am Freitag unterzeichnen und so in Kraft setzen.

Die wichtigsten Punkte

Das sind die wichtigsten Aspekte des Rettungsplans:

Schecks für Millionen Bürger

Mit einmaligen Hilfszahlungen in Höhe von je 1.400 Dollar für Millionen Bürger will Biden die Wirtschaft ankurbeln. Nicht empfangsberechtigt sind Menschen, die mehr als 80.000 Dollar im Jahr verdienen sowie Paare mit einem gemeinsamen Jahresgehalt von mehr als 160.000 Dollar. Die Kosten für die sogenannten Stimulus-Checks belaufen sich insgesamt auf 400 Milliarden Dollar.

Hilfen für Arbeitslose und Arme

Nach derzeitigem Stand würde eine in der Pandemie beschlossene Erhöhung der Arbeitslosenhilfen um 300 Dollar pro Woche am 14. März auslaufen. Mit Bidens Hilfspaket sollen die zusätzlichen Hilfen bis 6. September verlängert werden. Vorgesehen ist auch eine Ausweitung von Steuernachlässen für Familien mit Kindern sowie für Erwerbstätige mit geringem Einkommen.

Impfungen

Die Impfkampagne soll durch das Hilfspaket drastisch angekurbelt werden. 15 Milliarden Dollar sollen für Impfstoffe bereitgestellt werden. Außerdem sind 50 Milliarden Dollar für Tests und die Kontaktverfolgung vorgesehen.

Schulen und regionale Behörden

Für die Öffnung von Kitas und Schulen sind in dem Hilfspaket 126 Milliarden Dollar eingeplant. 40 Milliarden Dollar sollen zudem an Universitäten und andere Hochschulen gehen, 39 weitere Milliarden Dollar sollen in den Bereich Kinderbetreuung fließen. Städte und Bundesstaaten sollen 350 Milliarden Dollar erhalten, damit sie mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie umgehen können.
 
 



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