USA fordern Assad zum Rücktritt auf

Im Vorfeld der Syrien-Konferenz

USA fordern Assad zum Rücktritt auf

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Syrischer Präsident muss im Interesse seines Landes abtreten.

Vor den ersten direkten Verhandlungen der Konfliktparteien im syrischen Bürgerkrieg haben die USA Präsident Bashar al-Assad zum Rücktritt aufgefordert. Assad könne "nicht Teil der Zukunft Syriens sein", sagte US-Außenminister John Kerry am Freitag vor dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos.

Assad habe sein Land in eine furchtbare Lage gebracht und schwere Verbrechen verübt. So habe er unschuldige Zivilisten mit Raketen umbringen lassen. "Assad wird nie mehr die Legitimität haben oder zurückgewinnen können, dieses Land wieder zu einen." Die Opposition werde ihn bekämpfen, bis er nicht mehr an der Macht sei.

"Wenn man also Frieden will, muss dieser Mann im Interesse seines Landes abtreten." Je länger der Bürgerkrieg in Syrien anhalte desto größer werde die Gefahr, dass Syrien zerfällt. Ein militärisches Eingreifen der USA lehnte Kerry erneut ab.

Nach dem Auftakt der Friedensverhandlungen in Genf sollen am Samstag Vertreter der syrischen Staatsführung und der Opposition erstmals direkt miteinander reden. Die USA und Russland hatten sich gemeinsam für diesen Dialog eingesetzt.

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