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Verwirrung über möglichen Tod von abgeschobenem Flüchtling

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Human Rights Watch zog die Angaben zum Tod des jungen Asylwerbers zurück.

Während einer blutigen Woche mit mehreren Anschlägen und rund 180 Toten in der afghanischen Hauptstadt Kabul soll Anfang Juni nach früheren Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) auch ein aus Schweden abgeschobener junger Asylbewerber getötet worden sein. HRW zog nun die Angaben zurück, weil der Organisation widersprüchliche Informationen zur Identität des Jugendlichen vorliegen.

Tod nicht bestätigt

Ein Sprecher der schwedischen Migrations-Behörde, Fredrik Bengtsson, hatte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch berichtet, man habe den Tod des Burschen bisher nicht bestätigen können. Auch Mitarbeiter der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Kabul hatten von dem Fall noch nicht gehört.

Deutschland hatte nach der blutigen Woche Abschiebungen nach Afghanistan zunächst ausgesetzt. Schweden hat nach Behördenangaben bisher keine solchen Pläne.

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