Ausschreitungen in Vietnam

Welt

Vietnam: Tote bei blutigen Protesten

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Hundert Verletzte in Spital eingeliefert.

Bei anti-chinesischen Ausschreitungen in Zentral-Vietnam sind nach Angaben eines Arztes in der Nacht auf Donnerstag 21 Menschen getötet worden. Fünf von ihnen seien Vietnamesen gewesen, sagte der Arzt des Spitales von Ha Tinh telefonisch der Nachrichtenagentur Reuters. 16 weitere beschrieb er als Chinesen.

"Rund hundert Personen sind gestern Nacht eingeliefert worden", erklärte er. "Die meisten von ihnen waren Chinesen. Auch heute Früh kamen neue Patienten." Am Mittwoch war es im Süden des Landes zu schweren Ausschreitungen gekommen. Laut ersten Berichten gab es dabei jedoch keine Toten.
 

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