Immer mehr Internet-Kinderpornos aus Russland

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Immer mehr Internet-Kinderpornos aus Russland

Immer mehr Kinderpornografie wird nach Einschätzung von Ermittlern in Russland produziert und ins Internet gestellt.

Allein im ersten Halbjahr dieses Jahres habe die russische Polizei 247 Internetseiten abgeschaltet, sagte Innenstaatssekretär Nikolai Owtschinnikow nach Angaben der Agentur Interfax am Donnerstag in Moskau. Im Jahr 2006 seien insgesamt 246 Seiten geschlossen worden.

Zudem hätten Fahnder im vergangenen Jahr drei Pornostudios, in denen Minderjährige zu sexuellen Handlungen gezwungen worden seien, stillgelegt. Die Verbreitung von Kinderpornografie wird in Russland mit bis zu acht Jahren Gefängnis bestraft.

Owtschinnikow machte die Organisierte Kriminalität für die zunehmende Verbreitung von Kinderpornos verantwortlich. Er verlangte härtere Strafen für den Besitz und die Verbreitung kinderpornografischen Materials. Zudem kündigte er weitere Anstrengungen an, die vorhandenen Seiten zu löschen. "Wir haben 41 Mitteilungen an Ermittlungsbehörden im Ausland geschickt mit Angaben über 107 Seiten, die Kinderpornografie enthalten", sagte Owtschinnikow.

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