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Nach Doppelmord

Achtjähriger in Handschellen vor US-Richter

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Der bisher völlig unauffällige Bub erschoss seinen Vater und dessen Arbeitskollegen. Die Richterin verhängte eine Nachrichtensperre.

Ein in den USA unter Doppelmord-Verdacht stehender achtjähriger Bub ist zu einer ersten Anhörung in Handschellen vorgeführt worden. Unruhig saß das Kind während des Gerichtstermins am Montag in St. Johns im US-Staat Arizona neben seiner Mutter, zappelte und drehte sich auf dem Stuhl herum oder klopfte mit den Fingern auf den Tisch. Richter Michael Roca gab der Verteidigung bis Freitag Zeit, einen Gutachter für die psychologische Untersuchung des Buben zu benennen.

Außerdem verhängte Roca eine Nachrichtensperre. Dem Achtjährigen wird vorgeworfen, in der vergangenen Woche seinen Vater und dessen Arbeitskollegen mit einem Jagdgewehr erschossen zu haben. Die Polizei geht von einer geplanten Tat aus und hat erklärt, der Bub habe die Morde gestanden. Auf der Suche nach einem Motiv wird auch häusliche Gewalt oder Missbrauch nicht ausgeschlossen. Nachbarn und Freunde beschrieben den 29-jährigen Vater jedoch als fürsorglich und liebevoll. Der Mann hatte das Sorgerecht für seinen Sohn, die Mutter des Buben lebt in Mississippi.

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