Symbolbild

Reifenplatzer

Beinahe-Katastrophe am Münchner Flughafen

Wegen zweier Reifenplatzer musste der Pilot den Start in letzter Minute abbrechen. Verletzt wurde niemand, aber es entstand Millionenschaden.

Beinahe-Katastrophe am Flughafen München: Weil zwei Reifen platzten und Gummiteile ins Triebwerk gerieten, hat am Mittwochabend eine Maschine der Lufthansa den Start abbrechen müssen. Die 62 Menschen an Bord des Flugzeugtyps Bombardier Canadair Regional Jet kamen mit dem Schrecken davon.

"Instabil"
Wie die Polizei mitteilte, hatte die zweistrahlige Maschine mit Ziel Münster auf der Nordbahn bereits auf 120 Stundenkilometer beschleunigt. Der Pilot habe plötzlich dem Tower gemeldet, die Maschine sei "instabil", sagte eine Sprecherin der Flughafenpolizei in der Nacht zum Donnerstag.

Der Pilot habe in letzter Minute den Start abbrechen und die Maschine umlenken können. Die Maschine, die um die 90 Passagiere fassen kann, kam ein paar Meter von der Nordbahn ab. Vier Lampen am Rand der Startbahn wurden dabei beschädigt. Die 58 Passagiere und die vier Besatzungsmitglieder blieben bei dem Unfall unverletzt. Sie wurden mit Bussen zurück ins Terminal gebracht. Die Maschine wurde in eine Wartungshalle geschleppt.

Drei Millionen Euro Schaden
Der Schaden soll etwa drei Millionen Euro betragen. Experten sollten am Donnerstag die Unglücksursache untersuchen.

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