Missverständnis

"Bombendrohung" mit Penispumpe

Der Besitz einer Penispumpe hätte Mardin Amin fast ins Gefängnis gebracht.

Der 29-Jährige wurde bei einer Kontrolle auf dem Flughafen von Chicago von einer Sicherheitsbeamtin gefragt, was das kleine schwarze Ding in seinem Gepäck sei. Er habe "pump" (Pumpe) geantwortet, erklärte Amin, der am Mittwoch vor Gericht erschien. Die Frau aber verstand " bomb " wie Bombe, womit sich der im US-Staat Illinois lebende Mann prompt ein Ermittlungsverfahren einhandelte. Ihm drohten bis zu drei Jahre Haft.

Anklage fallen gelassen
Die Staatsanwaltschaft folgte nun aber der Empfehlung der US-Verkehrssicherheitsbehörde und ließ die Anklage fallen. Amins Anwältin Eileen O'Neill-Burke erläuterte, ihrem Mandanten sei es peinlich gewesen, der Sicherheitsbeamtin die gewünschte Auskunft zu geben, da er mit seiner Mutter unterwegs gewesen sei. Deshalb habe der aus dem Irak stammende Mann sehr leise gesprochen.



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