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"Extrem-Training"

Chinese zwingt Tochter gefesselt zu schwimmen

Ein Chinese fesselt seine zehnjährige Tochter an Händen und Füßen - und lässt sie schwimmen. Sie soll den Ärmelkanal durchschwimmen.

Um seine Tochter auf eine Durchquerung des Ärmelkanals vorzubereiten, lässt ein Chinese die Zehnjährige an Händen und Füßen gefesselt in einem Fluss schwimmen. Huang Li habe auf diese Weise schon zwei oder drei Kilometer zurückgelegt, sagte ihr Vater, Huang Daosheng, am Donnerstag. Das Mädchen könne perfekt schwimmen und habe auf der Übung bestanden, nachdem es etwas Ähnliches im Fernsehen gesehen habe. Einem Zeitungsbericht zufolge kam die Kleine völlig blaugefroren aus dem Wasser.

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Auf Bildern war zu sehen, wie Huang Li an den Handgelenken gefesselt war, ihre Hände waren ebenfalls zusammengebunden. Wie ein Delfin sei seine Tochter am Dienstag im Xiang-Fluss geschwommen, sagte der Vater. Er sei die ganze Zeit an ihrer Seite gewesen. Der Schwimmlehrer trainiert seine Tochter, seit sie sechs Jahre alt ist. Sie wolle eines Tages den Ärmelkanal durchqueren, erklärte er: "Sie fragt mich jeden Tag 'Kann ich das schaffen? Ist der Ärmelkanal breit? Sind die Wellen wirklich groß?'"

Im Sommer hat bereits ein achtjähriges Mädchen für Aufsehen gesorgt, das in 55 Tagen mehr als 3.500 Kilometer von seinem Heimatort nach Peking gelaufen war. Der Vater begleitete das Kind auf einem Motorroller.

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